Gesundheits-News

„Beat the break – verhindere den Bruch“
Welt-Osteoporose-Tag


(djd/pt). Eine kleine Bewegung, eine Drehung kann ausreichend sein: Auf ein leises Knacken folgen atemberaubende Schmerzen - ein Wirbel ist gebrochen. Osteoporose heißt die Erkrankung, die in zunehmendem Alter zu einer Abnahme der Knochendichte und damit zu schmerzhaften Brüchen führen kann. Vor allem Frauen nach der Menopause sind von der auch als Knochenschwund bekannten Krankheit betroffen, die nach Meinung von Experten angesichts steigender Lebenserwartung künftig immer häufiger auftreten wird. Doch das landläufige Wissen über die stumme Volkskrankheit ist noch spärlich. Vor allem über Möglichkeiten der Sturz- und Bruchprävention ist viel zu wenig bekannt (kostenlose Infos unter 0800/673673673 und www.osteoporose.msd.de). Noch immer glauben viele Betroffene, sie seien dem Kreislauf von Stürzen, Brüchen und chronischen Rückenschmerzen hilflos ausgeliefert.

Osteoporose-Risiko im Fokus

"Beat the break - verhindere den Bruch: Erkenne und reduziere dein Osteoporose-Risiko", lautet denn auch das diesjährige Motto des Welt-Osteoporosetages, der wie in jedem Jahr unter dem Dach der Internationalen Osteoporose Foundation (IOF) am 20. Oktober stattfindet. Ziel der weltweiten Veranstaltungen ist es, eine breite Öffentlichkeit über Möglichkeiten zur Vorbeugung von Knochenschwund, Früherkennung und wirksame Behandlungsmethoden zu informieren. Um mehr Menschen für ihr persönliches Osteoporose-Risiko zu sensibilisieren, soll zudem eine einjährige Kampagne das öffentliche Bewusstsein für "Knochengesundheit" schärfen.

Gleichgewicht und Muskelkraft trainieren

Als begünstigend für die Krankheit gelten genetische Veranlagungen und hormonelle Veränderungen ebenso wie geringes Körpergewicht, einseitige Ernährung und fehlende körperliche Betätigung. Um Trittunsicherheit und häufiges Stolpern zu vermeiden, sind individuelle Physiotherapien, Gleichgewichts- und Gangübungen sinnvoll - denn Sport stützt das Skelett in jedem Alter. Mit der frühzeitigen Einnahme von Kalzium und Vitamin D ist es zudem möglich, der beginnenden Erkrankung entgegenzuwirken. Fortschreitender Knochenschwund kann z.B. mit modernen Bisphosphonaten wie Alendronat gestoppt werden. Um den erhöhten Knochenabbau zu bremsen und gleichzeitig das Risiko für durch Knochenschwund bedingte Knochenbrüche zu mindern, steht Osteoporosepatientinnen nach der Menopause, die ein Risiko für einen Vitamin-D-Mangel haben, eine kombinierte Wochentablette zur Verfügung - sie enthält zusätzlich zu Alendronat die empfohlene Wochendosis an Vitamin D, das den Einbau von Kalzium in die Knochen fördert.

Dank moderner Therapien müssen Osteoporosepatientinnen heute nicht mehr unter chronischen Rückenschmerzen leiden.
Dank moderner Therapien müssen Osteoporosepatientinnen heute nicht mehr unter chronischen Rückenschmerzen leiden.

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