Gesundheits-News

Abbau bremsen - Aufbau stärken
Moderne Medikamente verhelfen Osteoporosepatientinnen zu mehr Lebensqualität


(djd/pt). Altern ist ein schleichender Prozess. Wenn die Augen schlechter und die Muskeln schw√§cher werden, l√§sst zunehmend auch die Beweglichkeit nach. Kommen Trittunsicherheit und Gleichgewichtsst√∂rungen hinzu, f√ľrchten sich Betroffene zu Recht vor St√ľrzen und damit einhergehenden Knochenbr√ľchen. Denn auch die Knochendichte nimmt mit zunehmendem Alter ab. In Deutschland sind rund acht Millionen Menschen von Osteoporose betroffen - darunter etwa jede dritte Frau nach den Wechseljahren. Schon leichte Bewegungen ziehen wom√∂glich einen Bruch nach sich. Je nachdem, ob ein Wirbelk√∂rper oder gar der Oberschenkelhals bricht, kann eine l√§ngere Bettl√§gerigkeit die Folge sein.

Fr√ľhzeitige Diagnose

Doch m√ľssen Osteoporosepatientinnen nicht bef√ľrchten, automatisch zum Pflegefall zu werden. "Wichtig ist, dass fr√ľhzeitig - mit Hilfe einer DXA-Messung - die richtige Diagnose gestellt wird", erkl√§rt Dr. med. Jutta Semler. Dann k√∂nne auch eine Patientin, die erst an einer leichten Minderung der Knochendichte leidet, gezielt behandelt werden. "Sie braucht nicht zwangsl√§ufig eine spezielle Therapie, muss aber auf eine ausreichende Zufuhr von Kalzium (1.200 bis 1.500 Milligramm pro Tag), Vitamin D (400 bis 1.200 Einheiten pro Tag) und eine knochengesunde Lebensweise achten", betont die Berliner Fach√§rztin. Das bedeutet: Nicht rauchen, kein √ľberm√§√üiger Alkoholgenuss sowie ausreichende k√∂rperliche Aktivierung mit Konditionstraining und Muskelaufbau. Unter www.konnektiv-osteoporose.de gibt es weitere Informationen.

Knochenbr√ľche verhindern

Betr√§gt der Knochenabbau bereits mehr als 30 Prozent, gibt es wirksame Therapien, die helfen k√∂nnen, zuk√ľnftige Knochenbr√ľche zu verhindern. Zu den Mitteln der ersten Wahl geh√∂ren laut Dr. Semler z.B. Bisphosphonate Strontiumranelat (Protelos). "Im Unterschied zu Bisphosphonaten, die - wie Studien belegen - nachweislich den Knochenabbau hemmen, sorgt der duale Wirkansatz von Strontiumranelat zus√§tzlich auch noch f√ľr den Wiederaufbau der Mikrostruktur in den Knochen. Das st√§rkt die Stabilit√§t und wirkt erneuten Br√ľchen entgegen."

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Duales Wirkprinzip macht Knochen belastbar

F√ľr den Therapieerfolg ist nicht nur die Knochenmasse, sondern auch die Knochenqualit√§t entscheidend. Wurden mit einem fortschreitenden Knochenschwund die Vernetzungen kleiner Knochenb√§lkchen untereinander durchtrennt, ist der Knochen weniger belastbar. Hier setzt das duale Wirkprinzip von Strontiumranelat (Protelos) an. Die innovative Substanz aktiviert den nat√ľrlichen Knochenstoffwechsel, indem sie den Knochenabbau bremst und den Knochenaufbau stimuliert. So wird die Knochenstruktur erneuert, die Mikroarchitektur und Widerstandskraft gest√§rkt und die Tragf√§higkeit der Knochen erh√∂ht.




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