Der Arthrose davonradeln
Kniegesundheit
(rgz). Wenn Maiengrün, Blütenpracht und Sonnenschein ins Freie locken, beginnen für Radl-Fans die schönsten Wochen des Jahres. Nun gilt es, die milden Temperaturen auszukosten und genussvoll in die Pedale zu treten, bevor hochsommerliche Hitzegrade das Vergnügen mindern. Trotzdem lässt manch einer seinen Drahtesel lieber im Stall. Wer steife oder gar schmerzende Kniegelenke hat, wagt sich nämlich oft nicht mehr in den Sattel.
Volkskrankheit Arthrose
In Deutschland leiden viele der über 40-Jährigen regelmäßig an Gelenkschmerzen, und bei immer mehr Menschen ist die Ursache der Beschwerden ein chronischer Abbau des Gelenkknorpels: die Arthrose. Rund 8 Millionen Bundesbürger sind von der schmerzhaften Erkrankung betroffen, die am häufigsten an Knie, Schulter oder Hüfte auftritt. Weil Arthrose im fortgeschrittenen Stadium Beweglichkeit und Lebensqualität beeinträchtigt, sollte schon bei ersten Symptomen der Arzt aufgesucht werden. Denn je früher die Behandlung einsetzt, desto größer sind die Chancen, einem weiteren Knorpelabbau entgegenzuwirken.
Gezielt vorbeugen
Ebenso wichtig ist vorbeugen. Denn Arthrose ist zwar nicht heilbar, aber vermeidbar. Ungünstig sind z.B. hochhackige Pumps und offene Schuhe, die das Gelenk in Schieflage bringen bzw. zu wenig Halt geben, monotone Bewegungsabläufe oder falsches Heben. Das größte Risiko: Überflüssige Pfunde, die die Gelenke über Gebühr belasten. Also auf die schlanke Linie achten und falls nötig Übergewicht abbauen! Dabei hilft nicht nur eine bewusste Ernährung. Wer für ausreichend sportliche Bewegung sorgt, punktet doppelt: Er tut etwas für seine Figur - und für die Gelenkgesundheit.
Nahrung für den Knorpel
Der Gelenkknorpel benötigt nämlich aufbauende Nährstoffe, um sich zu regenerieren. Und diese erhält er nur durch regelmäßige Bewegung. Selbst wer bereits an Arthrose leidet, liegt daher mit übertriebener Schonung falsch und mit Sport richtig - allerdings nicht mit jedem. Geeignet sind sanfte, gelenkschonende Sportarten mit fließenden Bewegungen, z.B. Nordic Walking, Schwimmen und - Radl-Fans dürfen sich freuen! - Radfahren. Zusätzlich empfiehlt sich die Einnahme knorpelaufbauender und -erhaltender Nährstoffe. Gut erforscht in seiner Wirkung ist z.B. das Gelenk-Kollagen CH-Alpha (Wirkstoff: Kollagen-Hydrolysat; Apotheke). Es regt die Knorpelzellen an, neues Kollagen zu bilden. Die Knorpelsubstanz, die zu 70 Prozent aus Kollagen besteht, kann so wieder aufgebaut werden. Infos: www.ch-alpha.de
Rund acht Millionen Deutsche sind von Arthrose betroffen. Am häufigsten tritt die schmerzhafte Erkrankung an Knie, Schulter oder Hüfte auf.
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