Gesundheits-News

Der Pfarrer und das Bockshorn
Eine ganz besondere Heilpflanze


(djd/pt). Am 17. Mai jährt sich der Geburtstag von Sebastian Kneipp. Der 1821 in Stephansried geborene Volksheilkundler und Priester ist heute weltbekannt. Vor allem die Kneipp'sche Wasserkur wird mit seinem Namen in Verbindung gebracht. Doch Kneipp steht auch für die intensive Beschäftigung mit und die Wiederentdeckung von in Vergessenheit geratenen alten Heilpflanzen. So ist ihm etwa die Neubelebung der Verwendung des Bockshornklees zu verdanken. Kneipp lobte die Pflanze nachweislich bei mehreren Gelegenheiten "über den Klee" und sagte zum Beispiel: "Bockshornklee ist das beste von allen mir bekannten Heilmitteln zum Auflösen von Geschwülsten und Geschwüren."

Ein ideales Mittel gegen Entzündungen

Er betont die "entzündungshemmenden", "erweichenden" und "aufsaugenden" Eigenschaften der Heilpflanze und gab genaue Anweisungen für ihre Verwendung: "Der zu Pulver feingeriebene Samen wird in Form von Breiumschlägen angewendet, die möglichst warm aufgelegt werden sollen. Diese warmen Breiumschläge lindern die gichtischen Schmerzen sowie Neuralgien, Ischias, Drüsenanschwellungen, ja sogar verhärtete (...) Knoten der Brust werden nicht nur wohltuend, sondern heilend beeinflusst", beschreibt Pfarrer Kneipp die Wirkung dieser ursprünglich aus Asien stammenden Pflanze. Sie wurde im Mittelalter in Deutschland in großem Stil angebaut, war vor der Wiederentdeckung durch Kneipp aber weitestgehend in Vergessenheit geraten.

Bockshornsamen heute
Noch heute gilt die Heilpflanze unter anderem als ausgezeichnetes Mittel bei Bronchialbeschwerden. Nach neuesten, in wissenschaftlichen Studien untermauerten Erkenntnissen hilft sie sogar gegen Haarausfall. Diese Entdeckung machte vor mehr als 20 Jahren per Zufall der Deutsche Heinz Mai, als er den Tee erfolgreich gegen seine Bronchitis einsetzte. Um seinen besonders hartnäckigen Husten loszuwerden, trank er über mehrere Monate hinweg täglich zahlreiche Tassen Bockshornsamentee, den er nach einem besonderen Rezept zubereitete. Damit wurde er den Husten los und bekam überdies zu seiner Freude und seinem Erstaunen schöneres und volleres Haar. Heute ist Mai Geschäftsführer von Arcon International (www.arcon-international.de), das in Apotheken Bockshorn + Mikronährstoff Haarkapseln gegen Haarausfall vertreibt.

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(djd/pt). Am 17. Mai jährt sich der Geburtstag von Sebastian Kneipp. Kneipp steht unter anderem für die Wiederentdeckung von in Vergessenheit geratenen alten Heilpflanzen. So ist ihm etwa die Neubelebung der Verwendung des Bockshornklees zu verdanken. Kneipp lobte die Pflanze nachweislich bei mehreren Gelegenheiten "über den Klee" und sagte zum Beispiel: "Bockshornklee ist das beste von allen mir bekannten Heilmitteln zum Auflösen von Geschwülsten und Geschwüren."
Noch heute gilt die Heilpflanze unter anderem als ausgezeichnetes Mittel bei Bronchialbeschwerden. Nach neuesten, in wissenschaftlichen Studien untermauerten Erkenntnissen hilft sie sogar gegen Haarausfall. Diese Entdeckung machte per Zufall der Deutsche Heinz Mai, als er Bockshornsamentee erfolgreich gegen seine Bronchitis einsetzte. Um seinen besonders hartnäckigen Husten loszuwerden, trank er über mehrere Monate hinweg täglich zahlreiche Tassen Bockshornsamentee, den er nach einem besonderen Rezept zubereitete. Damit wurde er den Husten los und bekam gleichzeitig schöneres und volleres Haar. Heute ist Mai Geschäftsführer von Arcon International (www.arcon-international.de), das in Apotheken Bockshorn + Mikronährstoff Haarkapseln gegen Haarausfall vertreibt.


Noch im Mittelalter wurde Bockshornklee großflächig in Deutschland angebaut.
Noch im Mittelalter wurde Bockshornklee großflächig in Deutschland angebaut.

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