Gesundheits-News

Der Tod sitzt auch in der Leber
Eine neue Studie belegt den Zusammenhang von Lebererkrankungen mit Diabetes


(djd/pt). Eine alte medizinische Weisheit behauptet: Der Tod sitzt im Darm. Angesichts neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse muss dieser Ausspruch um ein weiteres Organ erweitert werden: nämlich die Leber.

Forscher des Tübinger Universitätsklinikums haben in einer Studie herausgefunden, dass der Fettanteil in der Leber ein ganz wichtiger Risikofaktor für Diabetes ist. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachblatt "Archives of Internal Medicine" veröffentlicht. Die Wissenschaftler unter Leitung von Prof. Hans-Ulrich Häring, Prof. Andreas Fritsche und Privatdozent Dr. Norbert Stefan konnten nachweisen, dass der Zustand der Leber und Diabetes miteinander zu tun haben. Es zeigte sich, dass vor allem diejenigen Patienten, die neben Fettleibigkeit und entsprechender Körperfettverteilung einen hohen Leberfettanteil besaßen, ein hohes Risiko haben, an Diabetes und den Folgen von Gefäßschädigungen zu erkranken. Fettleibige, deren Übergewicht sich vor allem an Bauch und Taille findet, sind dabei besonders gefährdet.

Stutenmilch als Stärkung für die Leber

Ein hoher Fettanteil der Leber ist allerdings kein unabwendbares Schicksal. So kann sich etwa durch nachhaltiges Abnehmen eine Fettleber wieder vollständig erholen. Neben gesunder Ernährung mit möglichst fettarmen Bestandteilen helfen Sport sowie der Verzicht auf Alkohol und auf nicht unbedingt nötige Medikamente. Sanfte Helfer aus der Naturmedizin können ebenfalls unterstützend wirken. So wird etwa Stutenmilch traditionell zur Stärkung der Leber eingesetzt. Im 19. Jahrhundert gab es in Russland viele Stutenmilch-Kurzentren, in denen Menschen mit Leberschäden mit guten Ergebnissen behandelt wurden. Stutenmilch gibt es heute neben der frischen oder tiefgefrorenen Milch auch in Form von Pulver oder als Konzentrat. Am anwenderfreundlichsten sind Stutenmilch-Kapseln, wie sie der österreichische Stutenmilch-Produzent Töchterlehof (www.toechterle.at) anbietet. Die Leber-Aktiv-Kapseln gibt es in einer Kombination aus Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren und Lecithin.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Wie gut geht es der Leber?

Erste Hinweise darauf, ob bei gesundheitlichen Problemen die Leber im Spiel sein könnte, liefert zum Beispiel die Homepage www.lebertest.de. Der Service der Deutschen Leberhilfe e.V. stellt anhand einfacher Fragen fest, ob man zur Risikogruppe gehört. Ernsthafte Leberbeschwerden müssen aber unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Genauere Aufschlüsse liefern Leberfunktionsuntersuchungen beim Facharzt.


Stutenmilch wurde bereits im alten Russland zur Behandlung von Leberbeschwerden eingesetzt.
Stutenmilch wurde bereits im alten Russland zur Behandlung von Leberbeschwerden eingesetzt.

« zurück