Gesundheits-News

Die Ängste der Deutschen
Die Bundesb├╝rger f├╝rchten sich vor allem davor, zum Pflegefall zu werden


(djd/pt). Die Deutschen zeigen sich trotz der Finanzkrise im Gro├čen und Ganzen unbeeindruckt, was ihre ├ängste und Bef├╝rchtungen betrifft. Die gr├Â├čten Sorgen bereiten ihnen eine schwere Erkrankung und die M├Âglichkeit, zum Pflegefall zu werden. Das ergab eine Studie, die von Professor Dr. Manfred Schmidt von der Universit├Ąt Heidelberg erarbeitet wurde.

Zahl der Pflegef├Ąlle wird dramatisch steigen

Der sogenannte Angstindex, der sich aus 16 Einzelwerten aus dem wirtschaftlichen und pers├Ânlichen Bereich zusammensetzt, ist im Krisenjahr 2009 mit 44 Prozent auf dem Niveau der Jahre 2007 und 2008 geblieben und nicht gestiegen. Die gr├Â├čten ├ängste haben die Bundesb├╝rger davor, einmal zu einem Pflegefall zu werden: 54 Prozent der 2.400 Befragten ├Ąu├čerten im Rahmen der Studie diese Bef├╝rchtung.

Dass diese Sorgen nicht unbegr├╝ndet sind, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts f├╝r Wirtschaft (DIW). Demnach wird sich die Zahl der Pflegef├Ąlle von heute 2,25 Millionen bis zum Jahr 2050 auf vier bis 4,5 Millionen verdoppeln. Allein die Zahl der ├╝ber 90-J├Ąhrigen - jener Gruppe mit der h├Âchsten Pflegewahrscheinlichkeit - w├Ąchst bis dahin auf 2,25 Millionen Bundesb├╝rger.

Vorsorge f├╝r den Ernstfall ist dringend n├Âtig

Finanzielle Vorsorge f├╝r den Fall der F├Ąlle w├Ąre also dringend n├Âtig. Ein Heimplatz kostet zwischen 2.500 und 3.500 Euro im Monat - die gesetzliche Pflegekasse schie├čt im Monat aber gerade einmal 1.510 Euro in der Pflegestufe III zu. Die Differenz aus den Kosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung kann schnell das Budget eines Haushalts ├╝berfordern. Ohne eine zus├Ątzliche private Absicherung ist eine umfassende, dauerhafte Pflege deshalb kaum m├Âglich. Anbieter wie die Ergo Direkt Versicherungen bieten beispielsweise mit dem Tarif "Pflege Premium" die n├Âtige finanzielle Unterst├╝tzung f├╝r den Ernstfall zu g├╝nstigen Beitr├Ągen an. Dabei kann nicht nur die Pflegestufe III "Schwerst-Pflegebed├╝rftigkeit", sondern es k├Ânnen auch die Pflegestufen I und II abgesichert werden. Unter www.ergodirekt.de gibt es alle Informationen.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Tipp: Anspruch auf Pflegeberatung

Obwohl immer mehr Deutsche direkt oder indirekt mit dem Thema Pflege konfrontiert sind, ist das Wissen um die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung relativ gering. Was ebenfalls kaum bekannt ist: Seit Anfang 2009 gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf eine Pflegeberatung, die meist durch Mitarbeiter der Pflegekassen erfolgt. Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen: "Die Pflegeberater helfen bei Fragen zu den zur Verf├╝gung stehenden Angeboten und sagen auch, welche finanzielle Unterst├╝tzung man ├╝ber die Pflegekasse erwarten kann."

Die Zahl der Pflegef├Ąlle wird sich in Deutschland von heute 2,25 Millionen bis zum Jahr 2050 auf vier bis 4,5 Millionen verdoppeln.
Die Zahl der Pflegef├Ąlle wird sich in Deutschland von heute 2,25 Millionen bis zum Jahr 2050 auf vier bis 4,5 Millionen verdoppeln.

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