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Ein Sturz kommt schneller als man denkt
Moderne Osteoporose-Therapie kann Knochenbrüche verhindern


(rgz). Über den Teppich gestolpert, auf Schotter weggerutscht oder die Bordsteinkante übersehen - leicht kann man das Gleichgewicht verlieren. Nicht immer gehen die Stürze glimpflich aus. Rasch ist ein Handgelenk oder ein Arm gebrochen. Mit einem gravierenden Verlust der Lebensqualität muss vor allem gerechnet werden, wenn sich in fortgeschrittenem Alter Stürze häufen oder es ohne äußere Krafteinwirkung zu Knochenbrüchen kommt. Ein schleichender Verlust der Knochensubstanz kann die Ursache sein: Osteoporose (www.initiativegegenknochenschwund.de). Die auch als Knochenschwund bekannte Volkskrankheit lässt Rippen schon durch unachtsame Bewegungen brechen.

"Goldstandard" zu selten verordnet

Die Behandlungssituation der rund acht Millionen Osteoporose-Patienten in Deutschland ist verheerend. Nur etwa bei jedem Fünften wird die Krankheit therapiert. Dem überwiegende Teil der Betroffenen wird eine reine Schmerztherapie verordnet, die das Grundleiden nicht behandelt. "Als ,Goldstandard' einer zeitgemäßen Behandlung gelten in Kombination mit Vitamin D und Calcium gegebene Bisphosphonate", erklärt die Berliner Spezialistin Dr. Jutta Semler. "Doch diese Therapie erhalten lediglich zehn Prozent der Erkrankten." Dabei sind hochwirksame Präparate wie Alendronat in der Lage, die Abnahme der Knochendichte zu vermindern und somit Frakturen zu verhindern.

Vitamin D für bessere Koordination

Um Alarmsignale nicht zu übersehen, rät Dr. Kai-Uwe Heuer älteren Patientinnen auch bei scheinbar glimpflichen Stürzen zur Untersuchung. "Es gibt Knochenbrüche, die keine Schmerzen verursachen", betont der Hildesheimer Orthopäde. Der Facharzt weiß, dass auch ein Vitamin-D-Mangel hinter Trittunsicherheit und Stürzen stecken kann. Vitamin D ist nicht nur für den Knochenaufbau von Bedeutung, sondern auch für Koordinationsfähigkeit und Gangsicherheit. Als besonders effektive Osteoporose-Therapie empfiehlt der Berliner Experte Professor Dr. Kruse daher ein Kombinationspräparat, wie FOSAVANCE®, das neben Alendronat bereits die nötige Wochendosis an Vitamin D in einer Tablette enthält.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Risiko im Blick behalten

Osteoporose ist eine stille Krankheit. Häufig - und auch das nicht immer - wird sie erst erkannt, wenn der erste Knochen gebrochen ist. Besonders gefährdet sind Frauen nach den Wechseljahren, ältere Menschen, extrem schlanke Frauen, Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion oder einer chronischen Darmentzündung aber auch solche, die eine Kortisonbehandlung erhalten, sowie Diabetiker und Raucherinnen. Um Knochenbrüchen vorzubeugen raten Ärzte allen Risikopatienten, auf eine knochengesunde Lebensweise zu achten und beim Spezialisten rechtzeitig eine Knochendichtemessung (DXA-Messung) machen zu lassen.


Auch wer sich im Alter viel an der frischen Luft bewegt, vermag Vitamin D-Mangel nicht ohne weiteres auszugleichen.
Auch wer sich im Alter viel an der frischen Luft bewegt, vermag Vitamin D-Mangel nicht ohne weiteres auszugleichen.

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