Gesundheits-News

FrĂŒherkennung von Vorteil
HĂ€morriden


(djd/pt). Generell existiert die Meinung, dass Frauen hĂ€ufiger unter vergrĂ¶ĂŸerten HĂ€morriden leiden als MĂ€nner. Neben dem Pressen bei Geburten können die spezielle weibliche Becken-Anatomie und eine
BindegewebsschwĂ€che die VerĂ€nderung der GefĂ€ĂŸpolster fördern, die am oberen Ende des Analkanals als Schwellkörper dienen. "Insgesamt haben genetische Veranlagungen und begĂŒnstigende Lebensgewohnheiten wie eine sitzende TĂ€tigkeit, Übergewicht, ungesunde ErnĂ€hrung und Pressen beim Stuhlgang letztlich jedoch einen grĂ¶ĂŸeren Stellenwert bei der Entstehung von HĂ€morridalleiden als das Geschlecht", betont die Berliner Proktologin Claudia Herzler.
Durch regelmĂ€ĂŸige Besuche beim Frauenarzt wĂŒrden die Erkrankungen bei Frauen lediglich frĂŒher erkannt, wĂ€hrend MĂ€nner die Beschwerden erst spĂ€ter wahrnĂ€hmen und dann oft sogar bewusst verdrĂ€ngten (weitere Infos unter www.haemorriden.net). Aufgrund der FrĂŒherkennung sind Frauen letztlich im Vorteil. Denn je eher die HĂ€morriden behandelt werden, desto besser. Ersten Symptomen wie Brennen, Jucken, leichten Blutungen und Schmerzen wirken nĂ€mlich gut vertrĂ€gliche rezeptfreie Medikamente in Form von Salben oder ZĂ€pfchen wie zum Beispiel Posterisan entgegen. Das Ein-Wirkstoff-PrĂ€parat regt das Immunsystem der Schleimhaut lokal an. So kommt es zur Hautregeneration und verbesserter Wundheilung - ganz ohne Eingriffe wie Abbinden, Verödung oder Operation.

RegelmĂ€ĂŸige Besuche beim Frauenarzt sorgen dafĂŒr, dass HĂ€morridalleiden bei Frauen frĂŒher erkannt werden.
RegelmĂ€ĂŸige Besuche beim Frauenarzt sorgen dafĂŒr, dass HĂ€morridalleiden bei Frauen frĂŒher erkannt werden.

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