Gefäßschutz inklusive
Wechseljahresbeschwerden richtig behandeln
(djd/pt). Angst vor dem Alter und depressive Verstimmungen bestimmten lange das Leben von Frauen in den Wechseljahren. Doch das Bild hat sich gewandelt. Statt in eine Sinnkrise zu fallen, sind Frauen ab 50 heute so vital und attraktiv wie nie zuvor. Sie stellen nicht länger die Bedürfnisse anderer in den Vordergrund, sondern besinnen sich auf eigene Interessen. Sie wissen, was sie wollen, und gestalten aktiv diese Lebensphase.
Hormon-Gel: Wirksam und verträglich
Doch bei gut einem Drittel der Frauen reagiert der Körper auf den hormonellen Wandel mit gravierenden Wechseljahresbeschwerden wie Schweißausbrüchen, Hitzewallungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen. Um diese Symptome zu lindern, raten Experten Betroffenen zu einer Hormonersatztherapie, beispielsweise mit einem über die Haut aufzutragenden Gel wie Gynokadin Dosiergel. Das Hormon-Gel lässt sich in geringen Mengen anwenden und ist daher nach den Bedürfnissen ganz individuell zu dosieren. Jüngste Untersuchungen aus Frankreich belegen, dass die Anwendung von äußerlich aufgetragenen Östrogenen keine Erhöhung des Thromboserisikos nach sich zieht - nicht einmal bei übergewichtigen Frauen.
Schutz vor dem Killer Nr. 1
Und nicht nur das: Östrogengaben über die Haut können Herzinfarkten vorbeugen. Entsprechende Ergebnisse liefert eine dänische Studie (Danish Hormone Register Study), die unlängst auf dem Jahressymposium der Deutschen Gesellschaft für präventive Medizin e.V. vorgestellt wurde. Der Vorsitzende der Gesellschaft Prof. Armin Heufelder betont, dass Frauen, die frühzeitig transdermales Östrogen zur Behandlung ihrer Wechseljahresbeschwerden anwenden, vor dem Killer Nr. 1 besser geschützt sind (Infos und Broschüren unter www.hormontherapie-wechseljahre.de).
Die Darreichungsform ist dabei entscheidend: Im Vergleich zu Frauen, die keine Hormone anwenden, wirkt Östrogen, das auf der Haut aufgetragen wird, positiv auf die Arterien und kann damit das relative Herzinfarktrisiko um rund 50 Prozent senken. Östrogen-Tabletten reduzieren die Infarktgefahr lediglich um circa 20 Prozent.
Hormone über die Haut können dazu beitragen, das Herzinfarktrisiko bei Frauen zu senken.
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