Gesundheits-News

Glatzen kann man nicht frisieren
Aktiv gegen Haarausfall


(djd/pt). Wenn der Mann im Allgemeinen immer noch gerne die "Hosen anhat", so gibt er bei Fragen des Stils doch lieber die Verantwortung an seine Partnerin ab. Das fängt bei der passenden Krawatte an und endet bei der Frisur. Egal, ob kurz geschnitten oder Löwenmähne, die Empfehlungen der Haarmanagerin werden befolgt. Bedauerlich nur, wenn kaum noch "Material" vorhanden ist, das in Form gebracht werden kann. In solchen Fällen ist der Gang zum Dermatologen angeraten, der mögliche Ursachen für den Haarausfall herausfinden kann. Häufiger Grund ist eine genetische Veranlagung, von der auch schon junge Männer betroffen sein können: Die Haarwurzel reagiert überempfindlich auf das körpereigene Hormon Dihydrotestosteron (DHT) und stirbt schließlich ab. Aber die Leidtragenden können etwas gegen die so genannte androgenetische Alopezie tun - Infos unter www.prohaar.de oder www.haarerkrankungen.de. Der Facharzt könnte z.B. eine Behandlung mit Propecia vorschlagen, dem laut ÖKO-TEST-Ausgabe 7/07 "einzigen Haarwuchsmittel, zu dem es eine handfeste Studienlage gibt". Der in dieser Tablette enthaltene Wirkstoff Finasterid (1 mg) reduziert den DHT-Spiegel in den Haarwurzeln. Eine klinische Studie hat gezeigt, dass der Haarausfall nach fünf Jahren bei 90 Prozent der 1.215 behandelten Männer gestoppt wurde. Bei 65 Prozent wuchsen durch eine dauerhafte Behandlung sogar neue Haare.

Haare - auch die der Männer - sind meist Frauensache.
Haare - auch die der Männer - sind meist Frauensache.

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