Hilfe nach der Entlassung aus der Klinik
Absicherung für Senioren
(djd/pt). Die Entlassungspraxis von Krankenhäusern hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: Patienten werden tendenziell immer schneller nach Hause geschickt. Dazu tragen moderne Operationsmethoden bei, die einen längeren Klinikaufenthalt nicht mehr nötig machen, verantwortlich ist aber auch das System der Fallpauschalen, bei dem die Krankenhäuser unabhängig von der Dauer der Behandlung eine pauschale Vergütung erhalten. Um ein optimales "Entlassungsmanagement" kann sich die Klinik meist nicht kümmern. Die Folge bei älteren Menschen: Sie sind mit der schnellen Rückkehr nach Hause oft überfordert.
Den Alltag am Laufen halten
Kochen, putzen, Wäsche waschen - nach einem Krankenhausaufenthalt kehren die Kräfte erst langsam wieder, alltägliche Verrichtungen bereiten große Mühe, Schonung ist angesagt. Für die Übergangszeit nach der Entlassung aus der Klinik hat die Allianz Private Krankenversicherung den "Schutzbrief GesundheitAktiv" entwickelt. Er richtet sich speziell an Menschen ab 55 Jahren und hilft, den Alltag am Laufen zu halten. "Menschen, die nach einem Klinikaufenthalt wieder nach Hause kommen, befinden sich oft in einem gesundheitlichen Zwischenstadium", erklärt Vertriebsvorstand Dr. Michael Albert den Ansatz des neuen Angebots. "Sie sind wieder halbwegs fit, aber vielleicht noch nicht in der Lage, eine Einkaufstüte in die Wohnung zu tragen oder einen pflegebedürftigen Partner zu versorgen." Für derartige Probleme sind Kranken- oder Pflegeversicherung nicht zuständig. Der neue Schutzbrief schließt diese Lücke.
Umfassendes Leistungsspektrum
Schon für einen monatlichen Beitrag ab 15 Euro bietet er ein umfassendes Leistungsspektrum. Dazu gehören ein Hausnotrufsystem, Menüservice, Erledigung von Einkäufen, Wäsche- und Putzservice oder die Begleitung zu Arzt und Behörden ebenso wie Hilfe bei der täglichen Körperpflege, beim Essen, Lagern oder Betten. Auch die Versorgung von pflegebedürftigen Angehörigen wird übernommen. Kunden können den Service bis zu drei Monate lang in Anspruch nehmen. Der Tarif ist neu am Markt, denn für Hilfs- und Pflegeleistungen nach einer Krankheit gab es bisher noch keine passende Lösung. Welche Hilfe der Kunde tatsächlich braucht, klären medizinische Spezialisten der Versicherung im direkten Gespräch: "Der Kunde kann unsere Hotline 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr erreichen", erläutert Michael Albert. Das Notruf-Team organisiert die nötigen Hilfs- oder Pflegeleistungen, regionale Anbieter führen sie aus.
Nach einem Krankenhausaufenthalt kommen die Kräfte erst langsam wieder, Schonung ist zunächst angesagt.
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