Hilfe, unsere Oma schrumpft
Auf Warnsignale achten - Osteoporose rechtzeitig erkennen
(djd/pt). "Bei Oma ist es immer klasse. Sie lässt mich auf dem Spielplatz toben und geht sogar mit mir auf die Riesenrutsche", schwärmt Melanie. Als sie ihre Großmama in den nächsten Sommerferien wieder besucht, ist plötzlich alles anders. Seit Oma sich bei einem Sturz die Hand gebrochen hat, will sie kaum noch raus gehen. Zum Rutschen fühlt sie sich jetzt viel zu alt. Melanie ist traurig: Die Oma wirkt ganz verändert, so dünn, zerbrechlich und irgendwie unsicher. Auch zieht sie sich seltsam an: Ihre Kleider sind auf einmal viel zu lang ...
Alarmsignale registrieren
Wenn die Mutter oder Großmutter plötzlich kleiner wird und öfter mal stürzt, heißt es für Kinder und Enkel: aufgepasst! Denn hinter dem harmlosen "Schrumpfen im Alter" kann eine ernst zu nehmende Erkrankung stecken: Osteoporose. Von der auch als Knochenschwund bekannten Volkskrankheit sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren betroffen. Genetische und hormonelle Einflüsse spielen bei der mit schmerzhaften Knochenbrüchen einhergehenden Erkrankung ebenso eine Rolle wie Alter, Gewicht, Ernährung oder die körperliche Aktivität (weitere Infos unter Tel.: 0800-673 673 673 und www.osteoporose.msd.de). Prof. Reiner Bartl, Bayerisches Osteoporose-Zentrum, rät: "Vor allem sehr schlanke Frauen sollten nach der Menopause mit ihrem Arzt über ihr persönliches Osteoporose-Risiko sprechen und bei entsprechendem Verdacht eine Knochendichtemessung (DXA-Methode) machen lassen. Mit der frühzeitigen Einnahme von Kalzium und Vitamin D lässt sich einer krankhaften Abnahme der Knochendichte vorbeugen."
Risiken reduzieren
Sollte die Messung eine bereits voranschreitende Osteoporose attestieren, kann der massive Rückgang der Knochendichte nur mit einer zeitgemäßen Therapie aus einem Bisphosphonat wie beispielsweise Alendronat gestoppt werden. Besonders effektiv ist der Wirkstoff in einer kombinierten Wochentablette (Fosavance), die zugleich die empfohlene Wochendosis an Vitamin D enthält, das den Einbau von Calcium in die Knochen fördert. So werden nicht nur die Knochen wieder aufgebaut, sondern auch noch das Sturz- und Bruchrisiko reduziert.
Mit der Einnahme von Calcium und Vitamin D werden nicht nur die Knochen wieder aufgebaut, sondern es wird auch noch das Sturz- und Bruchrisiko reduziert.
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