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Mobil im Alter - Bewegung wirkt Osteoporose entgegen
Vital im Herbst


(djd). Herbst und Winter schlagen vielen Menschen aufs Gemüt. Besonders Ältere ziehen sich in der kalten Jahreszeit immer mehr zurück und überlegen genau, ob sie wirklich vor die Tür gehen sollen. Doch die selbst gewählte Isolation ist nicht unbedingt Folge eines Stimmungstiefs. Vor allem ältere Frauen scheuen aus Angst vor einem Sturz den Weg ins Freie. Schlechte Sichtverhältnisse, feuchte Straßen, rutschiges Laub, Nebel, Schnee und womöglich Glatteis lassen jeden Schritt zu einer potenziellen Gefahr werden. Das gilt im Besonderen für jene, die schon häufiger gestürzt sind und sich dabei sogar einen Knochenbruch zugezogen haben.

Die Knochen nicht schonen

In Deutschland sind 6,5 Millionen Frauen und 1,3 Millionen Männer über 50 Jahren von Osteoporose betroffen. Die Häufigkeit der Krankheit, die mit einem verstärkten Rückgang der Knochendichte einhergeht, steigt mit dem Alter deutlich an: Knapp 60 Prozent der über 75-jährigen Frauen leiden an der Stoffwechselstörung (kostenloser Risikotest unter www.konnektiv-osteoporose.de). Um nichts zu riskieren, bewegen sie sich nur noch vorsichtig. Doch gerade Bewegung ist wichtig, um die Knochen zu stabilisieren. Durch die Zugkraft der Muskeln wird ihre Struktur an den beanspruchten Stellen gefestigt und weniger bruchanfällig. Spezialisten wie Dr. Jutta Semler, Expertin für Osteologie und Vorsitzende des Kuratoriums Knochengesundheit, empfehlen daher, Beweglichkeit, Muskelkraft und Gleichgewichtssinn mit knochenbelastendem Ausdauertraining wie Walking, Tai Chi, Gymnastik, Yoga, leichten Kraftübungen oder auch Vibrationstraining gezielt zu trainieren. Ein konsequentes Bewegungsprogramm gehört ebenso zu einer effektiven Vorbeugung und Behandlung wie eine ausgewogene Ernährung mit viel Kalzium und die ausreichende Versorgung mit Vitamin D.

Knochenqualität fördern

Die Basis jeder zeitgemäßen Therapie ist die individuelle Behandlung der Patientinnen mit Medikamenten, die den Knochenabbau stoppen, etwa mit Bisposphonaten oder Strontiumranelat (Protelos). Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass für den Therapieerfolg nicht nur die Knochenmasse, sondern auch die Knochenqualität von Bedeutung ist. "Im Unterschied zu klassischen Bisphosphonaten sorgt der duale Wirkansatz von Strontiumranelat zusätzlich auch noch für den Wiederaufbau der Mikrostruktur in den Knochen", erklärt Dr. Semler. "Das stärkt die Stabilität und wirkt erneuten Brüchen entgegen."

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
(djd). Schlechte Sichtverhältnisse, rutschige Wege, Schnee und Glatteis verleiden vielen älteren Menschen in Herbst und Winter den Gang ins Freie. Das gilt besonders für jene, die in letzter Zeit häufiger gestürzt sind und sich dabei einen Knochenbruch zugezogen haben. Um nichts zu riskieren, gehen sie kaum noch vor die Tür. Doch gerade Bewegung ist wichtig, um die Knochen von Osteoporosepatienten zu stabilisieren (Risikotest unter www.konnektiv-osteoporose.de). Durch die Zugkraft der Muskeln werden sie gefestigt und weniger bruchanfällig. Daher gehört ein gezieltes Bewegungsprogramm für die Berliner Expertin für Osteologie Dr. Jutta Semler ebenso zu einer effektiven Osteoporosebehandlung wie eine ausgewogene Ernährung mit viel Kalzium und die ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Die Basis einer zeitgemäßen Therapie sind Medikamente, die den Knochenabbau stoppen, etwa Bisphosphonate oder Strontiumranelat (Protelos). Dabei kommt es nicht nur auf die Knochenmasse, sondern auch auf deren Qualität an. Dr. Jutta Semler: "Im Unterschied zu klassischen Bisphosphonaten sorgt der duale Wirkansatz von Strontiumranelat zusätzlich für den Wiederaufbau der Mikrostruktur in den Knochen."

Krafttraining stärkt die Muskeln und festigt damit auch die Knochen.
Krafttraining stärkt die Muskeln und festigt damit auch die Knochen.

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