Gesundheits-News

Problemen im Trauerfall rechtzeitig vorbeugen
Private Bestattungsvorsorge


(djd/pt). Die eigene Vergänglichkeit wird gerne verdrängt, obwohl man weiß, dass es manchmal schnell gehen kann: Ein Autounfall, eine schwere Krankheit - und das Leben ist plötzlich vorbei. Für die Hinterbliebenen ist ein Todesfall in der Familie nicht nur mit Trauer, sondern häufig mit Ratlosigkeit verbunden. Wer soll auch wissen, wie der oder die Verstorbene bestattet werden wollte, wenn zu Lebzeiten darüber Schweigen herrschte? Und was ist mit den Kosten? Die liegen heute im Schnitt immerhin bei 5.000 Euro. Angesichts solch handfester Probleme ist es immer ratsam, sich zu fragen: "Wie kann ich selbst Vorsorge für den letzten Weg treffen?"
Hilfreich ist hier eine so genannte Bestattungsverfügung, in der alle persönlichen Wünsche für Trauerfeier und Beisetzung schriftlich festgehalten werden. Dies garantiert, dass sich der Abschied nach eigenen Vorstellungen gestaltet, und entlastet zudem die Hinterbliebenen. Vordrucke für das Dokument sowie viele Informationen enthält z.B. der von Aeternitas e.V. herausgegebene Ratgeber "Private Bestattungsvorsorge". Die Verbraucherinitiative (www.aeternitas.de) empfiehlt auch, etwas Geld zur Seite zu legen, um den Angehörigen die Finanzierung zu erleichtern: etwa auf einem Sparkonto mit Sperrvermerk, zweckgebunden für die Bestattung. Mit diesem Geld kann dann der in der Bestattungsverfügung Genannte die Beerdigung gestalten lassen.

Bei Lebzeiten Vorsorge treffen: Eine Bestattungsverfügung garantiert, dass Beisetzung und letzte Ruhe den eigenen Wünschen entsprechen.
Bei Lebzeiten Vorsorge treffen: Eine Bestattungsverfügung garantiert, dass Beisetzung und letzte Ruhe den eigenen Wünschen entsprechen.

« zurück