Gesundheits-News

So bleibt auch der Geist jung
Bei Best Agern kommt es nicht nur auf Äußerlichkeiten an


(rgz). Fortschreitendes Alter wird oft mit dem Verlust von Attraktivität gleichgesetzt. Cellulitis und Augenfältchen bei der Frau oder die beginnende Glatze beim Mann sind Schreckgespenster, die fast jeder fürchtet. Doch das sind nur Äußerlichkeiten. Wie aber sieht es mit dem inneren Altern aus?

Wenn der Geist unflexibel wird

Dass der Geist nicht mehr so flexibel ist wie früher, spüren Senioren vor allem daran, dass die Konzentration zunehmend schwerfällt und sich Reaktionen verzögern. Diplompsychologin und Buchautorin Dr. rer. nat. Christa-Jana Hartwig erklärt die Hintergründe wissenschaftlich: "Über die Leistungsfähigkeit des Gehirns, die sogenannte geistige Fitness, entscheidet die Anzahl der Verbindungen (Synapsen) zwischen den Nerven. Durch immer wieder neue Eindrücke und Erfahrungen wird die Synapsenbildung im Gehirn gefördert. Gift dagegen sind Routine und Langeweile." Nur wer immer wieder Neues lernt, wird - so Dr. Hartwig - bis ins hohe Alter geistig beweglich bleiben können. Doch auch viele lernfreudige ältere Menschen stellen fest, dass ihre Denkprozesse langsamer verlaufen. "Das hat mit der geringeren Energieversorgung und Sauerstoffzufuhr zu tun, und dies wiederum ist häufig eine Folge von Arterienverkalkung", weiß die Expertin.

Entspannung, Bewegung und pflanzliche Wirkstoffe

Vor allem sollte man möglichst Stress vermeiden, denn er führt zu Denkblockaden. Gut dagegen sind regelmäßige Entspannungsphasen - sowie körperliche Aktivitäten, ermuntert die Diplompsychologin: "Sport macht nicht nur körperlich fit, sondern auch geistig. Es ist nachgewiesen, dass Laufen oder Joggen die Bildung neuer Nervenverbindungen fördert." Auch pflanzliche Wirkstoffe wie Ginkgo und Ginseng (etwa in den tetesept Ginkgo Ginseng Dragees enthalten) können einen positiven Beitrag leisten. "Ginseng hat allgemein stärkende Effekte, dient der Kräftigung bei Müdigkeits- und Schwächegefühl und hat sich als Radikalfänger bewährt. Die Ginkgoblätterextrakte hingegen haben eine durchblutungs- und hirnleistungsförderliche Wirkung - das ist heute wissenschaftlich belegt", erklärt Dr. Hartwig. Der Blättersaft macht das Blut fließfähiger und stabilisiert die Gefäßwände. So kann Arteriosklerose und damit auch nachlassender Hirnleistung im Alter vorgebeugt werden.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Konzentrationstraining für Senioren

Wichtig ist, sich für die Tätigkeit, die aufmerksam durchgeführt werden soll, ein Zeitfenster von maximal 90 Minuten zu setzen; danach eine Pause von zehn Minuten einhalten.
Genügend Trinken, denn zu wenig Flüssigkeit stört die Konzentrationsfähigkeit.
Ein gutes Training für das Gehirn sind Übungen und Tests, zum Beispiel der d2-Test oder Suchbilder wie "Finden Sie die zehn Fehler" in Zeitschriften.
Auch Kreuzworträtsel oder Sudoku fördern die geistige Beweglichkeit.
Konzentration ist nur möglich, wenn man als Ausgleich für ausreichend Entspannung sorgt: Daher für regelmäßige Ruhephasen sorgen.


Dr. rer. nat. Christa-Jana Hartwig ist Diplom-Psychologin, Buchautorin und Trainerin mit den Schwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung sowie Konzentrations- und Gedächtnistraining.
Dr. rer. nat. Christa-Jana Hartwig ist Diplom-Psychologin, Buchautorin und Trainerin mit den Schwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung sowie Konzentrations- und Gedächtnistraining.

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