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Gesundheits-News
Spaß statt Leistung
Mit relativ wenig Aufwand können ältere Menschen dem Körper viel Gutes tun
(djd/pt). Wer jenseits der 50 Sport betreiben möchte, sollte dabei das Wohlfühlen in den Vordergrund stellen und weniger an Leistung denken. Gerade die Generation der 50- bis 60-Jährigen sei mit einem leistungsorientierten Sportbild groß geworden, sagt Professor Dr. Wolfgang Schlicht im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". "Dieses Verständnis taugt aber nicht fürs Alter. Denn dann geht es eher darum, Sport als Gesundheitsförderung zu sehen", erklärt er und schlägt vor, dass Städte und Gemeinden sich die Beratung älterer Sportwilliger zur Aufgabe machen, etwa durch Sportbetreuer. Auch Hausärzte sollten sich stärker in Richtung Sportberatung fortbilden.
Fit ohne Fasten
Neben dem Sport rückt in der zweiten Lebenshälfte auch die Ernährung in den Vordergrund, denn mit dem Alter wächst auch das Bewusstsein der Menschen für ihren Körper. Vieles, was ihm gut tut, lässt sich mit wenig Aufwand umsetzen. Ganz ohne Hungern und Kalorienzählen bekämpft man Fettpölsterchen mit natürlichen Schlankmachern. Birgit Leuchtmann-Wagner, Diätassistentin bei der Deutschen BKK: "Obst und Gemüse enthalten wenig Kalorien und machen aufgrund der Ballaststoffe doch satt - das ist positiv für eine schlanke Figur. Der Körper wird mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Die reichlich vorhandene Flüssigkeit in saftigen Früchten sorgt außerdem für eine straffe Haut."
Das Lebensgefühl der Menschen ab 45
Für die meisten Menschen der Generation 45 plus ist ein gesundheitsfördernder Lebensstil heute schon das höchste Gut. Das ergab auch eine umfangreiche Studie der KarstadtQuelle Versicherungen unter dem Titel "Die freie Generation - das Lebensgefühl der Menschen ab 45". Dazu wurden 1.000 Menschen aus dieser Altersgruppe ausführlich zu ihren Einstellungen interviewt. Ein Ergebnis: Die "Best Ager" fühlen sich heute jünger, als sie laut Geburtsurkunde sind. Der Nürnberger Direktversicherer (www.kqv.de) hat sich auf Menschen in der zweiten Lebenshälfte spezialisiert: Über 2,7 Millionen der insgesamt 3,5 Millionen Kunden gehören dieser Altersgruppe an.
--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Ernährung in der zweiten Lebenshälfte - was verändert sich?
- Durstempfinden lässt nach: Gefahr der Austrocknung.
- Energiebedarf sinkt: Bei unveränderter Kalorienzufuhr droht unerwünschte Gewichtszunahme.
- Verdauungsorgane werden empfindlicher: Verträglichkeit von Speisen sinkt.
- Knochenmasse geht zurück: Gefahr von Knochenbrüchen steigt.
Und worauf kommt es jetzt an?
- Qualität statt Quantität in der Ernährung.
- Stoffwechsel anregen: Ballaststoffe bringen die Verdauung auf Trab.
- Reichlich trinken.
- Mehrmals täglich Genuss in kleinen Mengen.
- Bei Unsicherheiten zur Ernährungsberatung gehen.
Kleine Sünden sind erlaubt: Wer im Alltag auf eine ausgewogene Ernährung setzt, darf sich auch mal etwas gönnen.
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