Gesundheits-News

Volkskrankheit Demenz
Durch die Pflegeberatung kann die Betreuung zu Hause erleichtert werden


(djd/pt). Kaum eine Diagnose löst einen größeren Schrecken bei Betroffenen und Angehörigen aus als demenzielle Erkrankungen wie beispielsweise Alzheimer. Bedeutet doch das Absterben der Gehirnzellen den schleichenden Verlust von Selbständigkeit und Persönlichkeit bis hin zur völligen Pflegeabhängigkeit.
Jährlich werden in Deutschland rund 200.000 neue Demenzerkrankungen diagnostiziert. Der Hauptgrund für diese große Zahl ist, dass es hierzulande immer mehr Hochbetagte gibt - und fast jeder dritte Bundesbürger im Alter zwischen 80 und 90 Jahren ist vom Verlust des Gedächtnisses betroffen.

Ein schleichender Prozess

Demenz beginnt mit gelegentlicher Vergesslichkeit und führt schließlich zum vollständigen Verlust der eigenen Identität. Wie bei Herbert K.: Anfangs fiel seine Krankheit kaum auf. Doch dann fing er an, wichtige Termine zu vergessen. Inzwischen erkennt er alte Weggefährten auf der Straße nicht mehr und vergisst immer häufiger, dass er essen und trinken muss. Seine Frau fühlt sich zunehmend überfordert mit der Situation. Sie sucht das Gespräch mit dem Hausarzt. Dieser empfiehlt ihr, sich zu ihrer eigenen Unterstützung an die Compass Pflegeberatung zu wenden.

Sachkundiger Rat zum Thema Demenz und praktische Unterstützung

"Der schleichende Verlust des Gedächtnisses gehört zu den häufigsten Problemen im Alter. Mehr als jeder zweite Angehörige, der bei uns anruft, sucht Rat zum Thema Demenz", sagt Compass- Geschäftsführerin Elisabeth Beikirch. "Unsere Erfahrungen zeigen, dass die meisten Menschen so lange wie möglich zu Hause bleiben wollen. Wir helfen ihnen, diesen Wunsch zu erfüllen und unterstützen die Angehörigen, um sie bei der Betreuung zu entlasten." Auch Marion K. möchte ihren Mann auf keinen Fall in ein Heim geben, sondern stattdessen künftig auf die Hilfe eines Pflegedienstes zurückgreifen. Die Pflegeberaterin von Compass erklärt ihr das Verfahren einer Begutachtung zur Pflege-Einstufung. Frau K. wird mit Unterstützung der Pflegeberatung einen entsprechenden Antrag auf Pflegebedürftigkeit für ihren Mann stellen.
Informationen zum Thema Pflege und ausführliche Beratung gibt es unter der gebührenfreien Servicenummer 0800-101 88 00 sowie im Internet unter www.compass-pflegeberatung.de.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Umfrage: Recht auf Pflegeberatung oft nicht bekannt

Seit Anfang 2009 haben alle gesetzlich und privat Versicherten das Recht auf eine kostenlose und unabhängige Beratung durch Pflegeberatungsstellen. Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat vor diesem Hintergrund die Compass Private Pflegeberatung gegründet. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF) ergab allerdings, dass nur jeder zweite Bundesbürger, der in seiner Familie von Pflegebedürftigkeit betroffen ist, diese Möglichkeit der kostenfreien Pflegeberatung kennt. Bei den Nichtbetroffenen liegt der Anteil mit 37 Prozent noch niedriger.

Seit Mitte 2008 gibt es in der Pflegeversicherung eine Reihe von Leistungsverbesserungen, dazu gehört die verbesserte Unterstützung Demenz-Erkrankter. Doch fast 60 Prozent der Deutschen haben noch nie davon gehört!
Seit Mitte 2008 gibt es in der Pflegeversicherung eine Reihe von Leistungsverbesserungen, dazu gehört die verbesserte Unterstützung Demenz-Erkrankter. Doch fast 60 Prozent der Deutschen haben noch nie davon gehört!

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