Gesundheits-News

Warum eine funktionierende Verdauung so wichtig ist
Weltgesundheitstag


(rgz). Im Jahr 2008 widmet sich der Weltgesundheitstag den Auswirkungen des Klimawandels. Trinkwassermangel und Unwetterkatastrophen bedrohen vor allem die Gesundheit der Menschen in den Entwicklungsländern.

Gesundheitssituation ist nicht rosig

Hat also der Weltgesundheitstag mit der Situation in Deutschland nichts zu tun? Doch, denn die gesundheitliche Situation ist nicht rosig. Fehlernährung hat zu einem epidemischen Anstieg der Diabetes Typ 2 geführt, aber auch zu einer besorgniserregenden Zunahme von Allergien.
Dreh- und Angelpunkt der Volksgesundheit ist deshalb der Darm. Er ist über die riesige Fläche von circa 400 Quadratmetern ständig feindlichen Angriffen ausgesetzt. Experten sagen: gesunder Darm, gesunder Mensch.
Die meiste Zeit verbringt der Nahrungsbrei im Dickdarm. Damit der Organismus unter den täglich Milliarden neuer Mikroben Freund von Feind unterscheiden kann, verfügt der Darm über 100 Millionen Nervenzellen. Sie analysieren den Darminhalt, organisieren seinen Transport und seine Zersetzung. Die vielleicht wichtigste Aufgabe: Das "Bauchgehirn" koordiniert die Abwehr von Bakterien. Dazu bringt es 70 Prozent aller Abwehrzellen des Körpers in Stellung. Mit von der Partie - quasi als befreundete Söldner - sind hilfreiche Darmbakterien, die so genannte Darmflora. Sie wird durch Fehlernährung gestört und durch Medikamente geschädigt. Ist die Darmflora aber aus dem Gleichgewicht, haben Schädlinge ein leichteres Spiel. Es kommt deshalb darauf an, durch die Auswahl der Speisen und Getränke dem Darm - das heißt: der Darmflora - öfter mal etwas Gutes zu tun.

Hitparade der darmgesunden Ernährung

- Ballaststoffreiche Nahrung sorgt für mehr Bewegung im Darm.
- Der regelmäßige Verzehr milchsaurer Lebensmittel wie Brottrunk (www.brottrunk.de) oder Molke reguliert mit Hilfe der nützlichen Milchsäurebakterien das Darmmilieu.
- Viel "Grünzeug" beziehungsweise Gemüse- und Obstdirektsäfte verzehren, deren sekundäre Pflanzenstoffe wirken zellschützend.
- Den Fleischkonsum und damit das Darmkrebsrisiko reduzieren.
- Kaltgepresste Pflanzenöle und ungehärtete Margarinen gegenüber tierischen Fetten bevorzugen.
- Wenig Säurebildner wie Fleisch, Kaffee, Weißmehlprodukte und Zucker verzehren.
- Männer sollten nicht mehr als zwei alkoholische Getränke pro Tag zu sich nehmen, Frauen nicht mehr als eines.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
(rgz). Der Weltgesundheitstag erinnert daran: Ohne Gesundheit ist alles nichts. Auch hierzulande besteht Handlungsbedarf. Fehlernährung trägt zur Diabetes-Epidemie bei, die Zahl der Allergiker steigt rapide. Dreh- und Angelpunkt der Volksgesundheit ist der Darm. Unter Experten gilt die Faustregel: gesunder Darm, gesunder Mensch. 70 Prozent aller Abwehrzellen bringt der Körper hier in Stellung. Werden die hilfreichen Bakterien - die Darmflora - durch Fehlernährung gestört und durch Medikamente geschädigt, haben Schädlinge leichteres Spiel. Eine darmgesunde Ernährung ist deshalb das A und O der Gesundheit. Dazu gehört vor allem viel ballaststoffreiches "Grünzeug" wegen seiner zellschützenden, darmkrebsvorbeugenden Wirkung. Regelmäßiger Verzehr milchsaurer Lebensmittel wie Brottrunk (www.brottrunk.de) oder Kefir bringt den Darm ins Gleichgewicht, während die Reduktion von Fleisch und tierischen Fetten ihn schont. Männer sollten nicht mehr als zwei alkoholische Getränke pro Tag trinken, Frauen nicht mehr als eines. Und wer weniger Säurebildner wie Kaffee, Weißmehlprodukte und Zucker zu sich nimmt, dem wird der Darm es danken.



"An apple a day keeps the doctor away" - ein Apfel am Tag hält den Arzt fern, sagt ein altes britisches Sprichwort.

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