Gesundheits-News

Weltneuheit im Ohr
EuropÀischer Erfinderpreis geht an HörgerÀtehersteller


(djd/pt). Kronprinzessin Mary und Kronprinz Frederik von DĂ€nemark gratulierten den Gewinnern des European Inventor Award 2012 persönlich. Diesen Erfinderpreis vergibt das EuropĂ€ische Patentamt jedes Jahr an herausragende Erfinder, die einen wichtigen Beitrag zum technologischen, sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt geleistet haben. 2012 setzte sich in der Kategorie "Industrie" das Team des HörgerĂ€teherstellers Widex durch. Es wurde fĂŒr die Erfindung einer computergestĂŒtzten Methode zur Herstellung maßgefertigter und daher sehr komfortabler HörgerĂ€te-OhrpassstĂŒcke ausgezeichnet.

Aufwendige Entwicklung

FĂŒr den TrĂ€ger moderner Hörsysteme ist der Nutzen der neuen Technologie enorm: Die HörgerĂ€teschalen entsprechen den individuellen Ohr-Gegebenheiten exakt. DarĂŒber hinaus sind sie noch kleiner und diskreter zu tragen. Sogar die Widex "Clear"-Hörsysteme können damit noch einmal punkten: Als Im-Ohr-Variante sind sie die ersten Im-Ohr-Hörsysteme, die drahtlos mit einer extrem hohen Datenaustauschrate miteinander kommunizieren können. Das ist eine Weltneuheit: Auf extrem kleinem Raum wurden ausgefeilte Technologien untergebracht. Die Entwicklung war aufwendig, weil in der HörgerĂ€teschale nur sehr wenig Platz ist. Schon die Platzierung der leistungsfĂ€higen Komponenten muss außerordentlich prĂ€zise erfolgen, um eine rĂŒckkopplungsfreie Übertragung zu ermöglichen.

PrÀzise auf den individuellen Bedarf zugeschnitten

Die Hightech-Hörsysteme sind ĂŒbrigens nicht nur komfortabel, sondern leisten auch mehr als ein herkömmliches HörgerĂ€t. Das Hörerlebnis in HD-QualitĂ€t, das durch einen lebendigen Klang sowie mit ĂŒberdurchschnittlichem Hörkomfort ĂŒberzeugt, möchte wohl niemand mehr missen, der eine Hörminderung ausgleichen muss. Zudem kann das innovative System prĂ€zise auf den individuellen Bedarf zugeschnitten werden und erfĂŒllt auch im Hinblick auf die drahtlose Ankopplung von Zubehör fĂŒr Telefon-, TV- und MusikĂŒbertragung höchste AnsprĂŒche. HörgerĂ€teakustik-FachgeschĂ€fte informieren unverbindlich ĂŒber den Nutzen dieser prĂ€mierten Erfindung.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Neue Methode patentiert

(djd). Die Methode "Camisha", die mit mehr PrĂ€zision fĂŒr besonderen Tragekomfort sorgt, ließ Widex patentieren. Diese computergestĂŒtzte Herstellungsmethode zur Produktion individueller Schalen fĂŒr Hörsysteme basiert auf einem stereolithografischen Verfahren: Ein 3-D-Scanner erfasst GrĂ¶ĂŸe, Form und KrĂŒmmung des Ohrabdrucks. Ein Computer, der mit spezieller Modelliersoftware ausgestattet ist, bereitet die Daten virtuell auf. Dann fertigt die Produktionsmaschine per Lasertechnik das individuelle Im-Ohr-HörgerĂ€tegehĂ€use fĂŒr den TrĂ€ger.

Auf Basis des in 3-D gescannten Ohrabdrucks wird eine virtuelle HörgerĂ€teschale modelliert und optimiert, so dass an kritischen Stellen zur Vermeidung von Druckstellen und Ähnlichem Material entfernt oder aufgetragen werden kann. Des weiteren kann der prĂ€zise Sitz des spĂ€teren Elektronikeinbaus ĂŒberprĂŒft werden. Die Daten werden an die stereolithografische Produktionsmaschine weitergeleitet, die die Kunststoffschalen dann lasergesteuert aufbaut.
Auf Basis des in 3-D gescannten Ohrabdrucks wird eine virtuelle HörgerĂ€teschale modelliert und optimiert, so dass an kritischen Stellen zur Vermeidung von Druckstellen und Ähnlichem Material entfernt oder aufgetragen werden kann. Des weiteren kann der prĂ€zise Sitz des spĂ€teren Elektronikeinbaus ĂŒberprĂŒft werden. Die Daten werden an die stereolithografische Produktionsmaschine weitergeleitet, die die Kunststoffschalen dann lasergesteuert aufbaut.

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