Gesundheits-News

Wenn Kontraste Probleme bereiten
Sehen im Alter


(djd/pt). Viele Senioren sehen nicht mehr wirklich gut - oft wissen sie dies aber nicht einmal. Denn trotz des problemlosen Erkennens der Buchstaben auf einer Sehtafel kann es im Alltag oder beim Autofahren Schwierigkeiten geben. Prof. Dr. Andreas Scheider, leitender Arzt der Augenklinik Essen Süd, weist darauf hin, dass vor allem die Kontrastempfindlichkeit im Alter stark abnimmt. Dabei sei das Kontrastsehen für die Sicherheit älterer Menschen ganz wichtig, so Professor Scheider.
Wer Kontraste nicht mehr erkennt, ist beispielsweise viel gefährdeter durch Stürze. Doppelt betroffen ist, wer unter dem im Alter häufigen Grauen Star leidet. Denn das Sehvermögen wird zusätzlich durch die Trübung der Augenlinse beeinträchtigt. Heute kann man im Zuge einer Katarakt-Operation nicht nur die Trübung beseitigen. Neuartige Kunstlinsen wie Tecnis von Advanced Medical Optics (AMO) machen es danach möglich, dass die Patienten Kontraste wieder so gut wie jüngere Menschen sehen. Mit herkömmlichen Linsen war das bislang nicht möglich. Sie behoben lediglich die Linsentrübung, das Kontrastsehen hatte sich bei dem Eingriff nicht verbessert. Dank der neuen Linse verbessert sich die Sehschärfe sowohl in der Nähe als auch in der Ferne. Auch das Dämmerungssehen profitiert davon.

Wer älter ist, sieht Kontraste lange nicht mehr so gut und so deutlich wie in jüngeren Jahren.
Wer älter ist, sieht Kontraste lange nicht mehr so gut und so deutlich wie in jüngeren Jahren.

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