Wie ein Gebrauchtwagen aus dritter Hand
Handicaps unsichtbar machen
(rgz). Wer sich der sogenannten Lebensmitte nähert oder sie bereits überschritten hat, der weiß Bescheid: Wie bei einem zehn Jahre alten Gebrauchtwagen aus dritter Hand beginnt ein Teil des Körpers nach dem anderen, den Dienst zu verweigern, und will ausgetauscht oder repariert werden. Lässt sich das bereits leicht arthritische Knie noch relativ leicht verbergen, solange keine mehrtägigen Wandertouren auf dem Programm stehen, gibt es andere Wehwehchen, die gerade in geselliger Runde rasch auffallen.
Wer beispielsweise schlecht hört, der verpasst in einer Unterhaltung von mehreren Personen ganz leicht "seinen Einsatz" - als ob er ein indisponiertes Mitglied in einem Orchester wäre. Was in der Kneipe halb so wild ist, kann beim Geschäftsmeeting rasch peinlich werden. Trotzdem lassen viele Menschen ihr Hörgerät aus Eitelkeit in der Schublade liegen. Einen neuartigen Weg beschreiten in diesem Zusammenhang sogenannte Hörimplantate, zum Beispiel von Esteem. Sie helfen bei der Versorgung von Menschen mit einer leichten bis höhergradigen Schwerhörigkeit und brauchen weder Lautsprecher- noch Verstärkungstechnik, da sie direkt im Mittelohr an die Gehörknöchelchen angedockt werden. Das macht die Geräte für die Außenwelt sozusagen unsichtbar. Die Tonqualität profitiert stark von dieser Platzierung und liegt weit über dem Niveau herkömmlicher Technik.
--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Die Enkelin optimal verstehen - dank Hörimplantat.
« zurück