Gesundheits-News

Wirkungslos wie Krokodilmist?
Mittel gegen Haarausfall


(rgz). Zuerst wächst die Stirn, dann lichtet sich der Hinterkopf - gleichzeitig kommt Sorge auf. Denn Haarausfall ist für viele Männer eine Horrorvorstellung. Viele von ihnen wollen Geheimratsecken und einem schütteren Hinterkopf trotzen und retten, was zu retten ist. Um das Haarwachstum wieder zu stimulieren, geben sie Unsummen für Tinkturen, Shampoos und Wässerchen aus. Doch die meisten "Wundermittel" helfen nicht. "Das liegt ganz schlicht daran, dass sie keine wirksamen Stoffe enthalten", erklärt Dr. Johann Sperl. "Diverse Präparate mit Hirse, Koffein oder Brennnessel sind bei der Behandlung von anlagebedingtem Haarausfall meist ebenso wirkungslos wie Krokodilmist, der schon im alten Ägypten verwendet wurde", betont der Berliner Dermatologe.

Die gute Nachricht: Es gibt durchaus Mittel, die wirksam gegen Haarausfall helfen können. Denn die Ursache für den bei Männern am häufigsten auftretenden anlagebedingten Haarausfall ist eine Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegen das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron, das aus Testosteron gebildet wird (mehr Infos unter www.prohaar.de oder www.haarerkrankungen.de). "Öko-Test" bestätigt: Um das Absterben der Haarwurzeln zu stoppen, kann der Wirkstoff Finasterid helfen - wie in Propecia. Die allgemein gut verträglichen Tabletten greifen in die Hormonumwandlung an der Haarwurzel ein und können so ihr Absterben verhindern.

Mit dem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Haare ausfallen - inzwischen gibt es wirksame Gegenmittel.
Mit dem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Haare ausfallen - inzwischen gibt es wirksame Gegenmittel.

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